Montag, 19. Juni 2017

Kaffeepause in Schweden

Ich liebe Kaffee und so sammelten die Schweden bei mir schon auf der Anreise Pluspunkte: Der Kaffee auf der Fähre war nicht nur günstig und auch noch richtig lecker, nein, die zweite Tasse war auch noch gratis! Påtår schimpft sich das, der zweite Schluck, ein Schlückchen obendrauf. Wunderbare Erfindung!
In Schweden angekommen, warteten dann auch noch an jeder Landstraße und jeder Ecke kleine, zuckersüße Cafés auf mich. Eines hat es mir besonders angetan und zwar der Kaffeehahn, Kaffetuppen in Köpingsvik.




Betrieben wird das Ganze von ausgewachsenen Drillingsschwestern und ihrem Vater. Wow.
Drinnen wie draußen regiert der Vintagekitsch. Von der Kaffeetasse über die Kleidung der Bedienung bis zum Sitzmöbel, alles wurde liebevoll von Flohmärkten zusammengetragen.
Besonders toll fand ich, dass die Damen einen leichten Hühnertick haben und es allerhand an schrecklich-schöner Hühnerdeko zu entdecken gab. Natürlich liefen um das Haus herum scharenweise Hühner frei durch die Gegend, da haben wir uns gleich etwas heimisch gefühlt.



Freitag, 2. Juni 2017

Wir sind dann mal weg

Der Wikinger hat Elternzeit! Unglaublich, wie schnell ein Jahr vorüber gehen kann. Nachdem wir den ersten Geburtstag der Minikobolde gebührend gefeiert haben, packten wir unsere sieben Sachen in unseren neuen gebrauchten Bus, den wir uns als fast Großfamilie anschaffen mussten (schön, endlich einen Grund gefunden zu haben) und begaben uns in Travemünde an Bord der Finnstar.


Donnerstag, 18. Mai 2017

Bei den Dinosauriervögeln

In den Osterferien fuhren wir übrigens auch zur Straußenfarm Ostseeblick bei Hohenfelde.
Während der Wikinger und das Pupertier im Warmen die Minikobolde bespaßten, machten Joha und ich mit den Mädels einen Rundgang.
Zuerst gab es Küken zu bestaunen - und sie waren so zuckersüß, dass wir lange staunten.
Die kälteempfindlicheren Straußenküken saßen in einem warmen Brutkasten, doch die Emuküken wagten sich für Spaziergänge unter ihrer Wärmelampe hervor und es war Liebe auf den ersten Blick.




Montag, 17. April 2017

Grandiose Spielplätze, Teil 6

Währen Saari mit den Jungs mal wieder auf Sylt weilt, besucht uns gerade meine Freundin Joha mit ihrem Pupertier und den sechsjährigen Zwillingsmädchen Anaïs und Oona. Am Karfreitag verschlug es uns zum Boxberg im Naturpark Aukrug, dort sollte es einen neuen Abenteuerspielplatz geben, der erst Ende September letzten Jahres eingeweiht wurde. Ich war zuletzt vor einem Vierteljahrhundert dort, damals, als es noch Schnee gab und man zum Schlittenfahren hinfuhr.Da Joha und ich von einem kinderfreien Abend träumten und von Kindern, die freiwillig brav ins Bett fallen würden, zwangen wir sie allerdings zunächst, mit uns den Waldlehrpfad zu gehen.



Dienstag, 4. April 2017

Die Schulranzenentscheidung und Der große Tag

Da für einige die Entscheidung ja gerade wieder ansteht, wollte Saari euch mal mitteilen, warum sie sich letztes Jahr für den Ergobag entschieden haben, schon zum zweiten Mal. Und das sogar ungesponsort. Na gut, Opa hat gesponsort, aber das zählt nicht.




Da der erste Schulranzen, der von Jack, ja auch schon ein Ergobag war (es gibt viele gute Gründe dafür) und er sich einfach in der Praxis als absolut tauglich erwiesen hat, gab es nun auch einen für Norden.
Die Schulranzen von Ergobag sind nämlich nicht nur total schick (was ja immer auch irgendwie Geschmackssache ist), sondern noch immer sehr wandelbar, auch nachdem man sich für ein Modell entschieden hat. Es gibt nämlich viele Kletties zum Tauschen und auch die Reflektorflächen lassen sich anzippen, sogar in vier verschiedenen Farben. Damit kann man auch wechselnde Trends der Kinder unterstützen und mit knapp 10 Euro sind die Kletties bezahlbar.

Besonders begeistert bin ich als Mutter davon, dass die Schulranzen aus recycelten PET-Flaschen bestehen und wir somit einen kleinen Beitrag zum Umweltschutz leisten.

Auf jeden Fall nicht zu unterschätzen ist auch die aus dem Bergsport abgeguckte Ergonomie. So wird durch ein innenliegendes Seilzugprinzip das Gewicht schön dicht an den Rücken heran geholt und mit dem Beckengurt wird dann das Gewicht von den stabilen Hüftknochen getragen und so der Rücken entlastet. Die Brustgurte sorgen zuverlässig dafür, dass die Träger nicht rutschen.

Das separate Frühstücksfach verhindert allzu große Dramen, wenn das Getränk mal ausläuft. Ja, das wurde schon von uns für euch getestet. Es kam tatsächlich nichts durch, wobei die Selterflasche auch nicht komplett ausgelaufen war, sondern nur nicht vernünftig verschlossen wurde, daher hielt sich der "See" in Grenzen.