Donnerstag, 22. September 2016

So etwas wie ein Geburtsbericht

Hurra, hurra, die Minikobolde sind da! ... Ja, okay, zugegeben, sie sind jetzt schon seit vier Monaten hier draußen bei uns, aber... ich war wirklich irgendwie beschäftigt. Vor der Geburt auch schon. Also, der Reihe nach: die ersten sechs Monate habe ich viel gespuckt, wirklich viel. Hyperemensis war es noch nicht, wie beschissen das sein mag, möchte ich mir gar nicht vorstellen, denn mir haben meine zehn plus Kotzsessions am Tag mehr als gelangt.

Danach gab es eine kurze nette Phase des Schwangerseins, bevor mein Blutdruck meinem Frauenarzt so gar nicht mehr gefiel und er mich, nachdem er auch noch Eiweiß im Urin fand, in die Uniklinik Kiel schickte. Und weil ich gerade nichts besseres zu tun hatte, durfte ich dort sechs Wochen bleiben. Am Anfang war es schrecklich, aber man gewöhnt sich an alles (außerdem habe ich so viele wirkliche Horrogeschichten dort mitbekommen, dass ich einfach nur froh und dankbar bin, dass es uns allen gut geht).

Sonntag, 7. Februar 2016

Grandiose Spielplätze, Teil 5


Oder auch: Schlechtwetterausflugsziel für faule, müde und hungrige Muttis...




Da Jack schulfrei hatte (ein Hoch auf bewegliche Ferientage!), schwänzten Norden und Skadi kurzerhand den Kindergarten und wir machten uns auf den Weg nach Kaltenkirchen um bei Dodenhof zu frühstücken.

Samstag, 9. Januar 2016

Aller guten Dinge sind drei?

Ja, ja, wir sind furchtbar schlecht im regelmäßigen Schreiben. Aber... nein, dazu muss ich etwas weiter ausholen...

Es hat ja so jeder irgendwelche Ideen, Wünsche, Ideale im Kopf und bei uns ist es so, dass wir schon beide je drei Kinder gehabt haben wollen hätten. Bei Saari kam dann ja die Trennung dazwischen und beim Wikinger und mir dauerte es schon "viel zu lange", bis sich überhaupt einmal Skadi einstellte.
Viele viele Jahre später war noch immer kein weiterer Nachwuchs in Sicht und ich war irgendwie durch. Nicht So-tun-als-ob, ab Mail 2014 fing ich wirklich an, mich damit abzufinden.
Zum einen haben wir ja zusammengerechnet drei wunderbare Koboldkinder und außerdem...fünf Jahre Altersabstand, das wären dann ja eh zwei Einzelkinder, denn bis man bis dem fiktiven Baby etwas anfangen könnte, wäre Skadi schon eingeschult und hätte andere Interessen, und ach - ein Einzelkind hat doch auch Vorteile. Mehr Zeit, Geld und überhaupt für dieses eine einzige Kind. Asien, ich komme! Soweit, so gut.

Mitte Juli, nach dem Lalafestival, bekam ich spontan ziemlich hohes Fieber. So hoch, dass ich tatsächlich am nächsten Tag beim Hausarzt saß, der erstmal ein großes Blutbild und Morgenwiederkommen anordnete. Nach einer weiteren durchfieberten Nacht und bestätigten 16.000 Leucozyten (das ist wohl irgendwie sehr hoch) schallte mein Arzt meinen kompletten Torso, konnte jedoch keinen Entzündungherd finden, weshalb er mir ein Breitbandantibiotikum verschrieb.
Bis auf fiese Schmerzen im Rücken ging es mir dann auch recht schnell besser, aber ich nahm an, mir durch das viele Rumgelige einen Nerv eingeklemmt zu haben. Als ich nach einer Woche trotzdem brav wieder zum Arzt ging und ihm davon erzählte, schallte er spontan nochmal und siehe da - Flüssigkeit in der Lunge. Scheinbar hatte ich eine Lungenentzündung (hatte ich mir immer viel schlimmer und definitiv nicht unbemerkbar vorgestellt) mit Pleuraerguss und durfte mich so noch eine weitere Woche mit Antibiotikum vollpumpen lassen und zwar im Krankenhaus. Bluthochdruck haben sie mir dann auch noch spontan dazudiagnostiziert und mich an allerlei Gerätschaften angeschlossen. Danach hatte ich mir eine Woche Nordsee mehr als verdient!

Blöderweise war durch die ganzen Medikamente mein Zyklus komplett durcheinander und nur noch 14 Tage lang. Extrem nervig und so war ich dementsprechend unbesorgt, als es sich endlich wieder einzupendeln schien. Besorgniserregend war eher der Brechreiz, den Kaffee plötzlich bei mir auslöste. Als kompletter Koffeinjunkie ein Ding der Unmöglichkeit und so pinkelte ich eben auf ein Stäbchen. Nur so vorsichtshalber. Und ging zu meinem sehr entspannten Frauenarzt, wo es zu folgendem Dialog kam:

FA: "Joah, da ist eins, man sieht den Herzschlag..."
Peikko: "Na, Gott sei Dank ist da nur eins! Meine Freundin hat Zwillinge, ich bin traumatisiert."
FA: "Sie auch."
P: "Ja, ja, sie auch, sie ist ja alleinerziehend und so."
FA: "Nein, Sie haben auch Zwillinge. Da: eins, zwei."


Hasentotenkopfpiraten?


Eventuell habe ich hysterisch geweint und er tröstete mich (nicht erfolgreich) mit den Worten: "Naja, Sie haben ja noch Zeit sich dran zu gewöhnen, die kommen ja nicht mehr heute.".

Und ja, mittlerweile habe ich mich daran gewöhnt, auch der Wikinger hat den Schock überwunden und alle anderen waren sowieso von Anfang an ekstatisch.
Aller guten Dinge sind schließlich drei und wir hatten etwas Zeit aufzuholen. Bergfest war mittlerweile auch und somit teilen wir es jetzt auch hier mit euch. Im neuen Jahr - frohes neues Jahr! - wird sich bei uns also einiges ändern, thematisch, praktisch, aber trotzdem wird - toi, toi, toi - vieles beim Alten bleiben. Vielleicht können die Minikobolde ja Skadis Festivalrekorde noch unterbieten...

Sonntag, 29. November 2015

Herbstferien an der Nordsee

Ich weiß, ich weiß - eigentlich ist so ziemlich Winter. Aber aufgrund chronischer Prokrastination haben wir viel Nachholbedarf und euch eben noch nicht von unseren Herbstferien im schönen Dänemark erzählt. Es verschlug Saari, die Koboldkinder und mich nach Rømø, auf die südlichste dänische Wattenmeerinsel, nur drei Kilometer nördlich von Sylt.

Unsere Unterkunft buchten wir wieder über AirBnB und so landeten wir in der Ferienanlage Rim in Havneby, Röms Haupt"stadt".
Für unser zweistöckiges 73m² Reihenhaus mit drei Schlafzimmern für je zwei Personen zahlten wir 40€ die Nacht. Zwischen den Häusern gab es diverse Spielplätze zu entdecken, doch das Highlight war das Schwimmbad im Gemeinschaftshaus. Zwei Indoorpools, ein Outdoorpool (jahreszeitlich bedingt geschlossen) und drei Saunen standen uns zur freien Verfügung, quasi kostenlos, weil inklusive.




Klar, schön ist anders, aber allein für das Drumherum und die Lage hat es sich absolut gelohnt. Die Geschäfte und der Hafen waren zu Fuß schnell erreicht und auch der Strand nur war bummelige drei Kilometer entfernt, allerdings nahmen wir da doch lieber das Auto...



Donnerstag, 26. November 2015

Sylt Teil 2


Halli Hallo,
heute gibt es endlich den zweiten Teil von unserem tollen Aufenthalt auf Sylt. 




Nachdem jetzt über die Hälfte schon vorbei ist kann ich vor allem sagen: Der Strand ist ein Traum! Wir verbringen im Prinzip alle Zeit, die wir nicht für Schulungen und so brauchen, am Strand und dank des tollen Windsurfworldcups ist es auch neben dem Buddeln noch spannend und es gibt viel zu sehen und wir haben noch lange nicht alles gesehen.
Die Aussteller bieten hier einiges. Vor allem das Bekleben des schönen Mercedes war beliebt.